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Minor Borders: Kleine Grenzen, große Grenzregimes


Do. 4. Mai 17, kinoki mikrokino #223
19:00 depot, Breitegasse 3

Minor Borders: Kleine Grenzen / große Grenzregimes

Lisbeth Kovacic: Minor Boders
"In Europa wird man nicht mit Waffen getötet, hier sind es Stift und Papier" heißt es in der Kurzdoku Minor Border/Kleine Grenze. Lisbeth Kovacic unternimmt in ihren Arbeiten subtile Erkundungen in den Grenzgebieten zwischen Fakten, Emotionen und Migrationsbewegungen. Neben einigen preisgekrönten Videos stellt die Künstlerin und Aktivistin ihr aktuelles Projekt vor, einen Langfilm über den heißen Sommer 2015 in Nickelsdorf. An diesem Ort überkreuzten sich die verlorene Utopie des grenznahen Kleylehofes und eine scheinbar realisierte Utopie von Bewegungsfreiheit, die sich tausende von Refugees aus Budapest kommend genommen hatten.

Minor Border (2015), 25min. Lisbeth Kovacic
Während die Bilder die Demontage der architektonischen Zeugnisse überkommener Grenzstationen dokumentieren, wird im Ton über die Etablierung neuer Grenzregimes reflektiert.

#theircatsaswell
(2016), 4 min. Lisbeth Kovacic
Ein animierter WhatsApp-Chat zwischen österreichischen AktivistInnen und syrischen Refugees auf dem Weg nach Deutschland - samt ihrer Katze.

In Anwesenheit von Lisbeth Kovacic.

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"Ich setze voraus, dass in jeder Gesellschaft die Produktion des Diskurses zugleich kontrolliert, selektiert, organisiert und kanalisiert wird – und zwar durch gewisse Prozeduren, deren Aufgabe es ist, die Kräfte und die Gefahren des Diskurses zu bändigen, sein unberechenbar Ereignishaftes zu bannen, seine schwere und bedrohliche Materialität zu umgehen." Michel Foucault