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Kinoki, Verein für audiovisuelle Selbstbestimmung, Knotenpunkt Wien, ist Teil eines cineastisch-politischen Netzwerks, an dem seit den 1920er Jahren gebastelt wird... Hier finden sich Informationen zu Film- Projektionen, Diskussionen, Reflexionen und Produktionen sowie links zu anderen Kinoki-Knotenpunkten.
kinoki mikrokino - aktuell
kinoki mikrokino #188
Donnerstag 16. Feber, 19:00 UhrGIFT UND GENE
Patente auf genetisch veränderte Nahrungsmittel und die damit verknüpfte zunehmende Monopolisierung der Lebensmittelproduktion haben einen bedeutenden Anteil an der weltweiten Verelendung der Landbevölkerung und der drastischen Situation der Welternährung. Dieser Abend geht der Rolle eines wichtigen Global Players der Saatgutproduktion nach.
Die Welt nach Monsanto
R: Marie-Monique Robin, F/Can. 2008, 109min. OmdtUT
Auf der Basis exklusiver Dokumente und Zeugenaussagen von Opfern, WissenschafterInnen und Politikern rekonstruiert dieser Film die Entstehungsgeschichte des Industrieimperiums Monsanto, das durch eine Serie von Täuschungen, Druckmitteln und Bestechungsversuchen zum größten Saatguthersteller der Welt geworden ist.
Anschließend Gespräch mit Herwig Schuster, Greenpeace, Experte für gentechnologisch veränderte Organismen
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Ein eleganter Herr
… der dennoch fast in Vergessenheit geraten ist, war der Schauspieler, Komponist und Regisseur Willi Forst. Francesco Bono widmete ihm jüngst ein filmkritisches Portrait, das bei edition text + kritik erschienen ist. Elisabeth Streit hat die Publikation für das e-Journal des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft rezensiert…(Li: In Café Elektric spielten 1927 sowohl Willi Forst als auch Marlene Dietrich ihre ersten Hauptrollen)
Der schönste Anarchist von Wien...
... ist woanders hingezogen.Dieter Schrage war von allen Unbequemen dieser Stadt der Liebenswürdigste: Unermüdlich und doch stets verschmitzt in Bewegung für die Schaffung herrschaftsfreier Räume entwarf er das Freie Kino, bastelte an der besetzten Arena mit, kuratierte sozialkritische Kunst, unterstützte alle möglichen Hausbesetzungsbewegungen und -bestrebungen, hielt Vorträge, Reden, Seminare und ging mit Obdachlosen ins Museum, etc., etc. Und bei all dem war er ein nicht aus der Ruhe zu bringender Pazifist und widmete sich dem, was Pierre Ramus – dem er eine ganze Gesellschaft gründete – so formulierte: "Die Umgestaltung der Gesellschaft durch die gewaltlose Revolution, mit den Mitteln des Wortes, hin zu wahrer Herrschaftslosigkeit". Sein Herz, das immer offen war für Kritik und Subversion, ist nun völlig unerwartet stehngeblieben... ciao battagliero!
Revolution will not be televised
Gil Scott-Heron the Godfather of political rap died on May 27:R.I.P.-G.S.H!
This is what G.S.H. said about the theme of his hymn on black panther activism: "You have to change your mind before you change the way you're living and the way you move. So when we said that revolution will not be televised, we were saying that the thing, that is going to change people, is something that no one is going to be able to capture on film"
And that's how political rap started: “You will not be able to stay home, brother. You will not be able to plug in, turn on and cop out. You will not be able to lose yourself on skag and skip out for beer during commercials, because the revolution will not be televised.”
Listen to the whole spoken word for free thanks to the community audio archive:
Leave her to heaven

Tura Satana, diese wunderbare, in Gesprächen stets gut gelaunte Riot Lady ist am 4. Februar 2011 in Reno/Nevada gestorben. Elisabeth Streit widmet ihr einen leidenschaftlichen Nachruf im feministischen Magazin anschläge...
Gangster Girls

Ein Dokumentarfilm aus dem Frauengefängnis Schwarzau
von Tina Leisch (Österreich 2008, 79 min, Ko-produktion: Kinoki)
gangster girls
2. Juni 2011
Gangster Girls im Arsenal, Berlin
Film Talk 08.06.10, 10:00–12:00
Gangster Girls im Österreichischen Filmmuseum
DAGEGEN MUSS ICH ETWAS TUN

Portrait der Widerstandskämpferin Hilde Zimmermann
A 2009, Regie: Tina Leisch, 90 min (Produktion: Kinoki)
info
sixpack
Aktuell: ab 16.4.2010 täglich außer Montag um 17:30 und 19:15 im Filmhauskino am Spittelberg
Filmkritik
[Anmerkungen zu: EINMAL MEHR ALS NUR REDEN, Anna Katharina Wohlgenannt, Österreich/Nicaragua 2010, 72min.]
Schüsse in der Nacht
„Heute feiern die Hebammen aus den Dörfern und Bergen von Estelí in Nicaragua, in der Nähe der Grenze. Sie haben sich versammelt, um etwas zu feiern, das wahrhaft der Freude würdig ist: seit einem Jahr ist kein einziges Neugeborenes dieser Region mehr an Tetanus gestorben... weiterlesen
★★★
[Kritik von: ENJOY POVERTY, Renzo Martens, Niederlande/Kongo 2008, 90min.]
Tarzan im Hilfsdschungel
Ein blonder Mann spaziert durch die Wildnis, afrikanische Träger schleppen für ihn drei schwere Kisten durch Wasser und Sumpf, während der Blonde seinen eigenen elegischen Blick filmt... weiterlesen
Schüsse in der Nacht
„Heute feiern die Hebammen aus den Dörfern und Bergen von Estelí in Nicaragua, in der Nähe der Grenze. Sie haben sich versammelt, um etwas zu feiern, das wahrhaft der Freude würdig ist: seit einem Jahr ist kein einziges Neugeborenes dieser Region mehr an Tetanus gestorben... weiterlesen
★★★
[Kritik von: ENJOY POVERTY, Renzo Martens, Niederlande/Kongo 2008, 90min.]
Tarzan im Hilfsdschungel
Ein blonder Mann spaziert durch die Wildnis, afrikanische Träger schleppen für ihn drei schwere Kisten durch Wasser und Sumpf, während der Blonde seinen eigenen elegischen Blick filmt... weiterlesen
Jede/r ist eine Minderheit
Vom minoritär-werden im KinoZehn Jahre nach den größten Protestaktionen in der zweiten Republik gegen eine schwarzblaue Regierung stehen jetzt Wahlen in Wien bevor. Was einst vehement als rassistischer Ausnahmezustand angeprangert wurde, droht zusehens zur alpenrepublikanischen Normalität zu werden. Vor diesem ernüchternden Hintergrund versuchen wir, das befreiende Potential filmischer Arbeit jenseits von nationalen Grenzen und provinziell-reaktionärer Kulturpolitik wiederzufinden.
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KINOKI. FORO CULTURAL INDEPENDIENTE
KINOKISan Cristobal de las Casas, Chiapas, México
Andador Turistico: REAL DE GUADALUPE Y BELISARIO DOMíNGUEZ 5a (entrada).
Contar y analizar nuestra realidad sin censuras ni límites, a nuestra manera y con nuestro lenguaje.
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Im Vexierbild medialer Urbanität
Pixelierte Ansichten einer Phantom-Stadt
"Die Panorama-Stadt ist ein theoretisches (das heißt visuelles) Trugbild, also ein Bild, das nur durch ein Vergessen und Verkennen der praktischen Vorgänge zustande kommt. Der Voyeur-Gott, der diese Fiktion schafft, muss sich aus den undurchschaubaren Verflechtungen des alltäglichen Tuns heraushalten und ihm fremd werden." (Michel de Certeau)
Mediale Städte lesen zu wollen wie einen Text, der sich vor uns ausbreitet, entspringt dem Überschwang eines skopischen Begehrens, durch das sich die panoptische Fiktion des Wissens Ausdruck verschafft. Die folgenden Ansichten versuchen daher keineswegs die Verwandlung der urbanen Medialität durch die Schaffung einer theoretischen Distanz einzulösen, die letztlich nur DatenvoyeurInnen des öffentlichen Raums hervorbringt...
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"Die Panorama-Stadt ist ein theoretisches (das heißt visuelles) Trugbild, also ein Bild, das nur durch ein Vergessen und Verkennen der praktischen Vorgänge zustande kommt. Der Voyeur-Gott, der diese Fiktion schafft, muss sich aus den undurchschaubaren Verflechtungen des alltäglichen Tuns heraushalten und ihm fremd werden." (Michel de Certeau)
Mediale Städte lesen zu wollen wie einen Text, der sich vor uns ausbreitet, entspringt dem Überschwang eines skopischen Begehrens, durch das sich die panoptische Fiktion des Wissens Ausdruck verschafft. Die folgenden Ansichten versuchen daher keineswegs die Verwandlung der urbanen Medialität durch die Schaffung einer theoretischen Distanz einzulösen, die letztlich nur DatenvoyeurInnen des öffentlichen Raums hervorbringt...
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Die gute Regierung der Zapatistas
Video von Tom Waibel und Oliver Ressler (31 min., Mex. 2006)Comandanta Esther: "Wir als indigene Frauen kämpfen gegen die dreifache Ausbeutung, die wir erleiden: als Frauen, als Indigene und als Arme. Als Frauen werden wir nicht beachtet, werden erniedrigt und gering geschätzt. Als Indigene werden wir wegen unserer Kleidung, Farbe, Sprache und Kultur diskriminiert. Als Arme haben wir weder Recht auf Gesundheit noch Erziehung: man hat uns vergessen. Darum haben wir beschlossen, uns zu organisieren und gemeinsam zu kämpfen, um aus dieser Situation herauszukommen."
Videotranskript
kinoki lumal
kinokis Wanderkino und unabhängige Videoproduktion im Zapatistengebiet in Chiapas (Mexiko) von 1998–2004In abgelegenen Flusstälern wird eine tragbare Leinwand zum nächtlichen Fenster zur Welt und audiovisuelle Selbstbestimmung zu einem Mittel im Kampf um Würde und Gerechtigkeit.
Kinoki Lumals Videoproduktionen
Texte mit Bezug auf kinoki lumal
Madlen Schering: Tragbare Bildwelten
Hito Steyerl: Das Babelfights Syndrom
Gerald Raunig: eventum et medium
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