Don Durito de la Lacandona

Mi., 7. April kinoki mikrokino #249 
19:00 depot: online
 
Lisl Ponger im Gespräch mit Tom Waibel über die Zapatistas und die Kunst der Dekolonialisierung
 
„Für die von oben setzt sich der Kalender aus der Vergangenheit zusammen“, sagt Don Durito in Lisl Pongers The Master Narrative… und fügt hinzu: Für die von unten ist der Kalender etwas, das noch kommt…“

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The Master Narrative und Don Durito ist ein rund 8-stündiges kenntnisreiches und assoziatives Kaleidoskop von Gegengeschichten zum Kolonialismus, in dem Lisl Ponger westliche Blick- und Denkregime hinterfragt und rund um den Erdball nach Möglichkeiten zu dekolonialen Annäherungen an die Anderen sucht.

Im Gespräch geht es um das 9. Kapitel der komplexen Gegenerzählung, das von der Geschichte der (kolonialen) Eroberung von Mexiko und dem (indigenen) Widerstand dagegen handelt. Der konkrete Anlass dazu ist die Ankündigung der aufständischen Zapatistas, dass sie sich auf den Weg machen, um im Sommer 2021 genau 500 Jahre nach der Eroberung von Mexiko Stadt in Europa zu landen.

Lisl Ponger arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Kunstgeschichte und Ethnologie über Stereotype, Rassismen und Blickkonstruktionen. 
Tom Waibel ist Autor, Philosoph und Übersetzer und arbeitet im Grenzgebiet zwischen politischer Theorie und künstlerischer Praxis.

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"Ich setze voraus, dass in jeder Gesellschaft die Produktion des Diskurses zugleich kontrolliert, selektiert, organisiert und kanalisiert wird – und zwar durch gewisse Prozeduren, deren Aufgabe es ist, die Kräfte und die Gefahren des Diskurses zu bändigen, sein unberechenbar Ereignishaftes zu bannen, seine schwere und bedrohliche Materialität zu umgehen." Michel Foucault